
Praia de Porto do Mós an den Ausläufern der Ponta de Piedade, ist der westlichste und zweitgrößte Strand der Gemeinde Lagos. In früheren Zeiten gab es hier eine kleine Anlegestelle für Boote (porto), die die aus den Klippen gehauenen Mühlsteine (mós) abtransportierten. Der gleichnamige Stadtteil (Porto do Mós) erstreckt sich gleich dahinter. In dessen strandnahen Wohngebiet ist auch die bekannte Aussichtsplattform (Miradouro da Atalaia) zufinden, von wo aus ein besonders schöner und weiter Blick über die gesamte westliche Steilküste möglich ist.
Falésias
Der Sand in der Bucht ist fein und goldfarben, das Wasser wie überall in der Gegend kristallklar, die umliegenden Klippen sind aber weniger zerklüftet als die direkt an der Landzunge. Ab hier Richtung Sagres verändert sich die Art der Küste. Der Fels ist weniger zerklüftet, vom Strand aus gesehen steiler aufragend und insgesamt massiver. „Falésias“ ist der portugiesische Begriff dafür, und „Perigo de derrocada“ (Einsturzgefahr) das entsprechende Warnschild, wenn von oben abbröckelndes Geröll droht. Da also das Badehandtuch auf keinen Fall ausbreiten!
Offizieller „Praia Acessivel“ (barrierefreier Strand)
Offizieller „Praia Acessivel“ (barrierefreier Strand). Der Weg zu Strand ist ausgeschildert und gut mit dem Auto zu erreichen. Außerdem fährt ein Bus vom Stadtzentrum aus. Ein großer, tiefer gelegener Parkplatz sorgt dafür, daß man den Strand ganz dicht anfahren kann. Dessen Zugang ist ebenerdig und damit barrierefrei. Hier finden Sie eine Liste der barrierefreien Strände an der Algarve. Für Menschen mit Gehbehinderung stehen im Sommer zusätzlich Amphibienrollstühle zur Verfügung.
Es verläuft sich

Der lange Sandstrand bietet genügend Platz für jede Menge Badegäste, einen Strandliegenbereich und einen Bootsverleih mit Kajaks, Tretbooten (pedalos) mit und ohne Rutsche und neuerdings auch SUPs. Auch während der Saison verläuft sich die Masse der Badegäste auf den circa 1,5 km Länge ziemlich. Es sei denn, man suchte den Anschluss. Dann kann man es natürlich auch kuscheliger haben.
Kleine warme Teiche zum Plantschen
Die Bucht ist sehr beliebt bei Familien mit kleineren Kindern, weil der Übergang ins tiefere Wasser sanft verläuft und das Badegeschehen deshalb recht gut im Auge behalten werden kann. Bei Ebbe bilden sich kleine, und von der Sonne schnell warm werdende Teiche, in denen es sich mit Mann und Maus plantschen lässt. Aufgrund der manchmal starker Winde vom Atlantik her, ist die Bucht auch bei Surfern recht beliebt. Den entsprechenden Artikel zu den Surfstränden finden Sie hier.
Achtung Sicherheitszonen!
Professionelle Surfer und Surfschulen tun es sowieso, aber auch Laien, die zwischen Sonnenbaden, Schwimmen und Familienstrandtag einfach mal ein wenig Bodyboarden oder Surfen üben wollen, müssen sich zwingend an die Einhaltung der Sicherheitszonen für Badegäste halten. Das sind von den Rettungsschwimmern jeden Tag neu abgesteckte Strandbereiche (meistensmit rot-gelber Beflaggung), die einzig zum Baden und Schwimmen vorgesehen sind. Ein plötzlich in der Brandung vor einem aufragendes Surfbrett ist extrem gefährlich und ein Erlebnis, welches weder plantschende Kinder noch schwimmende Erwachsene haben wollen.
Spielen: „Sheriff Wasserpistole“
In den sich bei Ebbe bildenden Teichen bietet sich das Spiel mit Wasserpistolen geradezu an. Die gibt’s in allen Varianten zu kaufen. Alternativ lassen sich aber auch sehr gut leere Wasserflaschen mit „Sport Cap“ (Verschluss zum Hochziehen) oder Quetschies verwenden.
Restauration
Zwei Restaurants direkt am Wasser: „Campimar“ und „O António“.
Toiletten
Öffentliche vorhanden, Nähe Strand und großem Parkplatz. Im Notfall können die der Restaurants genutzt werden.
Strandaufsicht / Lifeguard
Während der Saison von Anfang/Mitte Juni bis Mitte/Ende September10:00 bis 18:00 Uhr. Bitte beachten Sie bezüglich der Flaggenkennzeichnung unsere Sicherheitshinweise!
Autorin: Vera Henkel
Hinweis: Wir sprechen mit diesem Text ausdrücklich alle Geschlechter an und nutzenstellvertretend das generische Maskulinum.