Praía do Pinhão (Pinienkern), nicht zu verwechseln mit der weiter südlich gelegenen Praía de Pinheiro (Pinien), heißt die Strandbucht, die unterhalb des ehemaligen Forte de Pinhão mit dem meistfotographierten Brückenbogen der Algarve gelegen ist. Das ehemalige Festungsgrundstück galt lange Zeit als das teuerste in ganz Portugal und wurde schließlich für 27 Mio Euro an ein brasilianischen Ehepaar verkauft.

Nur über den Seeweg

Inzwischen ist die kleine, bei Ebbe nur knapp vierzig Meter breite Sandbucht, nur noch über den Seeweg oder von den Nachbarbuchten zu erreichen. Die seit den frühen 60er Jahren existierende und noch auf vielen Websites abgebildete, imposante, terrassenförmige Steintreppe fiel 2024 endgültig der Erosion zum Opfer, weshalb der Zugang von oben nicht mehr möglich ist.

Kajak, Schlauchboot und SUP willkommen

Auf diese Weise ist die Praía do Pinhão zu einer Art Wassersportbucht geworden. Kajaks legen hier an, Schlauchboote und Stand-Up-Paddler, die hier einen ruhigen Tag im warmen Sand bei nicht allzuviel Trubel verleben wollen. Auch Schnorchler lieben Pinhão wegen des klaren, türkisfarbenen Wassers, das selbst die kleinsten Meeresgetiere noch bis in die letzten Rückzugswinkel gut erkennen lässt.

Nur bei Ebbe die Nachbarbuchten besuchen

Ein Abstecher zu Fuß in die Nachbarbuchten ist bei Niedrigwasser ebenfalls möglich. Ein langer, natürlicher Quertunnel führt linkerhand (vom Strand aus gesehen) in die Brückenbucht des Prais dos Estudantes, sowie viele größere und kleinere Felsdurchgänge im hoch aufragenden südlichen Ausläufer in die Baía dos Segredos.

Doch Vorsicht! Bei Flut kann es hier schnell eng, der Sandbereich sehr schmal und die Felsdurchgänge von der Brandung verschlungen werden. Deshalb gilt: Die Gezeiten im Auge behalten!

Unter diesem Link Gezeiten der Piedade  können Sie die Tidezeiten speziell an der Ponte de Piedade, also auch für den „Pinienzapfenstrand“ einsehen. Am besten, Sie informieren sich im Voraus, denn wenn erst Handy und Handtuch davongeschwommen sind, gilt es nur noch so schnell wie möglich die Boote und Bretter zu erreichen.

Spiele am Strand: „Kopfunter“

Versuchen Sie doch mal einen Handstand im Wasser mit Oberkörper unter Wasser. Wer schafft es am längsten? Der Sieger kriegt das letzte kühle Getränk. Da es hier keinerlei Infrastruktur gibt, ist das eine wertvolle Belohnung.

Restauration

keine

Toiletten/Sanitäranlagen

keine

Strandaufsicht / Lifeguard

nicht vorhanden